Skizze der aktuellen Klangskulptur „NoTime“
Ein zwölfgliederiges Gongspiel, angetrieben von einem Motor. Die Klänge werden im Zufallsprinzip angeschlagen.
Mit dem Förderbeitrag möchte ich die Skupltur mit Gongs und Uhrwerk entwickeln und umsetzen.
In dieser Klangkonstruktion tanzen kleine Maschinen nach einer unsichtbaren Partitur. Jede folgt ihrem eigenen Rhythmus – mal sanft, mal kraftvoll, mal pausierend, während die anderen weiterspielen. Wie ein Ensemble entfalten sie sich in polyrhythmischen Mustern und kommunizieren miteinander.
Ein stummer Dirigent gibt den Takt vor. Manche Bewegungen setzen leise ein, andere wirbeln dazwischen. In ihrem polyrhythmischen Spiel verweben sie sich zu einem Gewebe aus Klängen und Impulsen, das sich ständig neu erfindet.
Doch sie bewegen nicht nur sich selbst – sie berühren Dinge, versetzen sie in Schwingung. Klänge entstehen, Oberflächen beginnen zu summen. Manche Töne pulsieren sanft, andere brechen plötzlich in die Stille.
Jede Bewegung ist Teil eines Ganzen. Ein Moment der Ruhe sammelt alles, bevor ein neues polyrhythmisches Muster die Welt wieder in Bewegung setzt.
Bühnenvariationen mit Cosmicdrums
Klanginstallation „Oberton Tubes“
Heinz Lieb arbeitet aktuell an einem Buchprojekt zur Forschungsarbeit von neuen Rhythmus- und Klangkonzepten
Das kosmische Uhrwerk
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